Lektion 08 · Crawling & Indexierung
XML-Sitemap
Eine Sitemap listet die URLs, die Google kennen soll. Sie ersetzt keine gute interne Verlinkung, hilft aber, neue und geänderte Seiten schneller zu finden – besonders bei großen oder neuen Websites.
Live auf dieser Seite
Das ist die echte Sitemap dieser Website. Sie enthält nur indexierbare Seiten – die Fehlerseite mit noindex fehlt bewusst:
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?> <urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"> <url><loc>https://www.suchmaschinen-video.de/</loc><lastmod>2026-10-03</lastmod></url> … </urlset>
Taste G: Der Röntgenblick zeigt die sitemap.xml, jeder <url>-Eintrag leuchtet auf, die Prüfung zählt die URLs.
So geht's richtig
- Nur kanonische, indexierbare URLs mit Status 200 aufnehmen – keine Weiterleitungen, keine 404, kein noindex.
<lastmod>nur angeben, wenn sich der Inhalt wirklich geändert hat. Google nutzt den Wert, wenn er verlässlich ist.- Pro Datei höchstens 50.000 URLs bzw. 50 MB (unkomprimiert), sonst mehrere Sitemaps plus Sitemap-Index.
- Sitemap in der Google Search Console einreichen und in der robots.txt verlinken.
Typische Fehler
- Weitergeleitete, gelöschte oder auf noindex gesetzte URLs in der Sitemap.
lastmod, das bei jedem Abruf auf „heute“ springt – Google ignoriert den Wert dann.- URLs mit anderer Schreibweise als im Canonical (http statt https, mit/ohne www).
Mythos-Check
- „Mit priority und changefreq steuert man, wie oft Google crawlt.“
- Nein. Google ignoriert
<priority>und<changefreq>. - „Was in der Sitemap steht, wird auch indexiert.“
- Eine Sitemap ist ein Hinweis, keine Garantie. Ob eine Seite in den Index kommt, entscheidet Google nach Qualität und Signalen.
Quellen & Stand
- Google Search Central: Sitemaps im Überblick
- Google Search Central: Sitemap erstellen und einreichen
Zuletzt geprüft: Oktober 2026